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Da hatte man sich Mitte letzten Jahres noch gefreut, dass die Zahlen runter gehen, dass der Lockdown “endet” und dass man ab jetzt wieder “Normalität” erlangt hat… ja naja… der Rest ist ja bekannt. So versanken wir also nach einem gern gekommenen Auftritt bei einer Hochzeitsfeier im Oktober 2020 wieder in der Dämmerung des Lockdowns und der Kontaktbeschränkungen.

Doch dann, was war das denn? Wir schreiben den 19. Mai 2021 und man traut seinen Augen kaum, als man liest:

Corona-Pandemie: Hygienekonzept für Proben in den Bereichen Laienmusik und Amateurtheater

Gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst und für Gesundheit und Pflege

Wurde da etwa ein “verbindliches Rahmenkonzept für Schutz- und Hygienekonzepte für Proben in den Bereichen Laienmusik und Amateurtheater” bekannt gegeben? Ja, sieht wohl ganz so aus…. Gut zugegeben, beim Wort “Amateurtheater” fühlt sich jeder Musiker erst mal nicht angesprochen, und beim Wort “Amateurmusik” erst recht nicht. Aber dennoch wagt man mal den Blick in diese Bekanntmachung (man hat ja nach der Arbeit eh nichts zu tun).

Und überraschend stellt man fest:

Ja, wir dürfen wieder Proben!

Okay, die Euphorie legt sich erst einmal nach einem genaueren Blick. Proben gehen natürlich nur unter Auflagen – wer hätte es gedacht – aber hey, lieber so als gar nicht. Und zum ersten mal ist man froh, dass man keinen Querflötenspieler in der Band hat:

1Bei Einsatz von Blasinstrumenten sowie bei Gesang ist unbeschadet der in Nr. 2.1.1 getroffenen Ausnahmeregelung in Sing- bzw. Blasrichtung ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m zwingend einzuhalten. 2Grundsätzlich wird für alle Musizierenden der erweiterte Mindestabstand von 2,0 m empfohlen. 3Beim Einsatz von Querflöten beträgt der Abstand mindestens 3,0 m nach vorne.

–> Versprochen, wir halten uns dran!

Bier auf Wein, das lass sein. BioNtech auf AstraZeneca, das rat ich dir.

Das heißt also der Lockdown endet? Eindeutig: Jain – zumindest so lange wie geht. Und die Proben-Inzidenz (=7-Tage-Durchschnitt an Proben & Auftritten) erhöht sich im Stadtgebiet Ansbach von 0,0 schlagartig auf nahezu 1,0 –> Eine Entwicklung die Freude macht.

Wir hoffen, dass das vorerst so bleibt und dass man bei “Astra” wieder an Bier, bei “neue deutsche Welle” wieder an Musik und bei “lauter, Bach!” wieder an Johann Sebastian denkt.

Greetz&Beatz